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Harald Birgfeld, Webseite seit 1987/ Website since 1987

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online und im Buchhandel

 

Gedicht der Woche,

 

Lyrik, Prosa und Ingenieurarbeiten

 

 

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Bildergalerie

 

 

 

 


Gedichte für Kinder und Jugendliche

 

Während der Corona Zeit ist ein Buch mit 32 Gedichten für Kinder und Jugendliche entstanden. Sechs davon sind illustriert. Das Buch besteht aus 40 S. A5.

Die Gedichte sollen Kindern und Jugendlichen einen freundlichen und friedlichen Umgang mit dem Erleben und Fühlen von Stimmungen und Gedanken vermitteln, deren Ausdruck so nicht alltäglich ist.

Ernsthaftigkeit, aber auch Spaß und Überraschungen kommen nicht zu kurz.

Dies ist, neben dem Buch „Alina und Lilly“ das zweite Buch, welches in der Zeit der Corona-Pandemie entstanden ist.

 

 

Laubenpieper

2022

 

Harald Birgfeld

 

Jetzt Laubenpieper“ direkt online bestellen sowie im Buchhandel,

40 Seiten, Format A5.

32 Gedichte, davon 6 illustriert.

 

€ 9,99 inkl. MwSt.

 

Zum Buchshop

 

ISBN 9783754383926

 

Laubenpieper“ ist auch in den USA, Großbritannien und Kanada unter obiger ISBN und bei abweichenden Preisen bestell- und lieferbar.

 

 

Auch als E-Book,

€ 4,99

 

Zum Buchshop

 

ISBN 9783756278671

 

 

 

Buchtitel,

Inhaltsverzeichnis

 

Copyright 2022 beim Autor.

Herausgeber, Autor, Redakteur: Harald Birgfeld., E-Mail: Harald.Birgfeld@t-online.de

Harald Birgfeld, geb. 1938 in Rostock, lebt seit 2001 in BW, 79423 Heitersheim.

Von Hause aus Dipl.-Ingenieur, befasst er sich seit 1980 mit Lyrik und Prosa.

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

Blue, das Einhorn

Da hat ein Hahn gekräht

Das Dinomädchen

Das Glück im Meer

Der silberne Mond

Ein Geräusch

Eine Acht

Eine Feder

Eine große, braune Fliege

Flora

Geburtstag

Glück

Haselmaus

 

 

 

Ich hatte einen guten Traum

Im Traum

Insekten

Irren und verwirren I

Irren und verwirren II

Katzen

Klitzekleine Kunststoffbären

Kleine Punkerin sucht Seemann Tim

Liebes Kind

Mauerblümchen

Meeresrauschen

Mein kleiner Garten

Mein schönstes Delfingedicht

 

 

 

Schneeweiß

Sonnenschein

Spiegel

Striche auf dem Tisch

Unser Garten

Wichtel

Zwei Schnecken

Zwei Vögel

 

Anhang

 

 

 

Das Dinomädchen

 

Das Dinomädchen war noch klein,

es wollt zu gern erwachsen sein.

Da nahm es Schere und Papier

und schnitt ein riesen Dinotier.

Das war nun aber viel zu groß,

und passte nicht auf seinen Schoß.

 

Es war zwar süß, doch auch ganz frech

und lief am nächsten Tag gleich weg.

 

 

Striche auf dem Tisch

 

In meinem Zimmer,

auf dem Schreibtisch,

liegt ein schnurgerader Strich.

Der sagt:

es wird noch schlimmer,

ich bin nicht allein.

 

Wir sind zwar klein,

doch legen wir uns aneinander,

wird aus uns ein kleines Wunder.

 

Wir sind leider dünne Wesen,

mit uns aber kannst du schreiben

und uns lesen,

so als wäre nichts gewesen.

 

Wenn wir uns verbiegen

und nicht aufeinander liegen

aber eng zusammenrücken,

uns vielleicht ein wenig bücken,

können wir im Nu

zu Namen werden,

heißen plötzlich so wie du.

 

Wir können auch zu Zahlen werden.

Damit kann man Rechnen lernen.

 

Ja, juchhu!

 

 

Liebes Kind

 

Wir schicken dir, du liebes Kind,

den Luftkuss für dein Näschen,

und noch andere für deine Ohren,

denn du bist vor einem Jahr geboren.

 

Wir sind zwar weit fort,

doch nah, ganz nah bei dir

am Ort.

 

 

Das Glück im Meer

 

Als wenn das gar nichts wär,

das Glück im Meer.

 

Hör zu und hab ein wenig Mut im Schlafen:

denn im Traum musst du nur den Delfin gut fassen

und dich von ihm tragen lassen.

 

Er ist süß und schwimmt geschwind.

Und schaut ins Herz von jedem Kind!

Da wohnen große Wünsche und die kleinen,

die lässt er sofort erscheinen

und wirft Goldstaub in dein Haar,

und wenn du aufwachst, sind sie wahr.

 

 

Eine Acht

 

Ach,

was hab ich nur gemacht.

Da stand doch eben eine Acht,

die liegt nun auf dem Bauch.

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Ein kleiner Vogel hat sie aber angepickt

und mit dem Kopf genickt.

Nun ist sie wieder

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richtig aufgetaucht.

 

 

Irren und verwirren I

 

Ich hab mir etwas ausgedacht,

und es gleich zu Papier gebracht

Es ist sehr lustig und kann dich verwirren,

denn du kannst dich ganz schön irren.

 

Alina links

 

Sind es vier die auf den Stühlen sitzen

oder doch nur zwei?

Das ist doch zweierlei.

 

Ich komm ganz schön ins Schwitzen.

Oder ist das alles freche Spiegelei?

 

Irren und verwirren II

 

Ich habe viel dabei gelacht

und nachgedacht.

Ist etwas nur vertauscht?

Wer ist auf wessen Platz genau?

 

Lilly links

 

Wurd ein Gesicht geklont

und dann verschoben oder zwei?

Erst sitzt das eine Mädchen vorn

dann wieder nicht, das ist mir doch nicht einerlei.

Wer sitzt nun richtig, das ist wichtig,

oder ist, ich weiß nicht was,

das alles nur ein kecker Mädchenspaß

und Spielerei?

 

 

Kleine Punkerin sucht Seemann Tim

 

Ich heiße Tanja.

Ich bin 14 Jahre alt, sechs Monate

und dreiundzwanzig Tage.

Jahr für Jahr sind meine Eltern

an der Ostseeküste, hier in Damp, mit mir im Urlaub.

Eigentlich bin ich zu alt dafür.

 

Ich bin schon fast erwachsen,

und beim ersten Mal war ich gerade zwölf.

Ich dachte damals viel darüber nach, doch dies

ist anders, denn ich lernte einen lieben, süßen

Jungen kennen.

Er heißt Tim, ist 17 Jahre alt und

Seemann auf dem Kutter seines Vaters.

Ich war nie so glücklich.

Jeder Tag war eine Ewigkeit

und dauerte trotzdem nur wenige Sekunden.

Dann, an einem Abend, hatte ich es eilig,

sagte nur kurz „Tschüss“ zu ihm.

Von da an war er fort.

Ich hoffte jeden Tag, dass er noch einmal kommen würde.

Doch er kam nicht mehr zurück.

Ich bitte Sie sehr herzlich, liebe Redaktion,

um Hilfe, um Veröffentlichung

meiner Suchanzeige:

„Tim, ich suche dich!

Erinnerst du dich an die „kleine Punkerin“?

Ja, ich vermisse dich so sehr,

und bitte melde dich bei mir.

Die Redaktion, „Von Mensch zu Mensch“,

hat meine Anschrift“.

 

 

Mauerblümchen

 

Hinten, weit in meinem Garten,

kündigt sich der Frühling an

und lässt auf einem Mauervorsprung

eine Veilchenblüte wachsen,

die entdecke ich an ihrem Duft

von Sinnlichkeit und Liebelei

zuerst.

 

Ich zögere, sie mir zu pflücken,

weil sie ganz allein dort steht,

und ich den violetten Hauch im ersten

Sonnenlicht des nahen Frühlingstages

lassen und noch weiter

lieben möchte.

 

 

Mein schönstes Delfingedicht

 

„Ich bin Delfin

und schwimm im Meer

dahin.“

 

Das ist ein Kinderreim, den hat sich

Mama für mich ausgedacht,

sie hat mir auch noch beigebracht,

dass ich ein wenig anders bin als andere.

 

Ich habe eine Nylonschnur um meinen

Hals, die hatten wir zu Anfang nicht beachtet,

doch sie wird mich langsam würgen,

und sie hindert mich schon jetzt

zu schwimmen und zu springen

wie die anderen, und ganz zuletzt

werd ich, obwohl ich doch

ein Kind des Wassers bin,

an ihr in meinem Meer,

ertrinken.

 

 

Glück

 

Du wirst noch lernen zu

fliegen,

Ja, wirklich!

Du wirst dabei auf dem

Rücken liegen,

und deine Angst von

gestern ist vorbei.

 

 

Eine große, braune Fliege

 

Eigentlich

mag ich Fliegen nicht.

Sie fliegen überall herum und in die Haare

und mir ins Gesicht.

Das mag ich nicht,

das find ich dumm und schade.

 

Eine große, braune Fliege aber

und die kleine, blaue hatten Streit.

Sie zankten sich um meine

fingernagelgroßen Emojis,

die sich nicht bewegen,

sondern die nur kleben.

 

Da hab ich ganz laut gehustet

und die Fliegen weggepustet,

denn die Dinger,

jeder Emoji, sind gedacht

für Kinderfinger,

nicht für Fliegenbeine.

 

Joi, joi, joi!

Das wäre doch gelacht.

 

 

Klitzekleine Kunststoffbären

 

Was haben meine beiden,

klitzekleinen

Kunststoffbären nur im Sinn?

Wo wollen die bloß hin?

 

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Kannst du das glauben, es verstehen?

Beide hängen wie in einem Zirkus

an dem Spielzeugring

aus weißen Perlen, so ein Ding.

Die Schnur wird doch nicht reißen?

Kommen sie vielleicht aus dunklen Rohren?

Nein, sie hätten dann wohl Schmutz an ihren Ohren.

Nun, sie fallen hoffentlich nicht runter,

denn dann würd ich richtig munter,

weil dort gleich mein Schreibtisch steht.

 

Die werden bitteschön nicht in die Perlen beißen,

und die Schnur wird doch noch reißen.

Kann das alles gut ausgehen?

 

 

Flora

 

Es ist still und ruhig in der Nacht im Garten.

Flora, heißt die Blumenfreundin, die hier wacht

mit ihren Harken.

 

Flora geht ganz vorsichtig von Baum zu Baum.

Es ist so dunkel, und man sieht sie kaum,

Doch sie hört leise über sich

zwei Vögel, die sich unterhalten:

„Das war so nicht ausgemacht“,

Die Antwort:

„Ja, wir müssen das Versprechen halten“.

Sie hört unten jedes Wort.

Weit über ihnen steht der Mond

allein dort oben.

 

Flora möchte wissen,

was sich Vögel so versprechen müssen,

und worüber sie noch tuscheln,

sich nicht in die Kissen kuscheln.

Aber sie kann nichts verstehen.

Sicher sollten die beim Schlafengehen

nicht mehr reden, nicht mehr stören.

Schade, denkt sie,

denn ich würde sie zu gerne weiter hören.

Doch vielleicht kannst du ja etwas

zwischen leisem Blätterrauschen

lauschen!

 

 

Unser Garten

 

Unser Garten ist sehr klein,

doch Vögel, die hier leben,

sind im Garten nicht allein.

 

Es gibt noch Igel unter Spinnenweben,

einen Bruder und ein Schwesterlein.

 

 

Im Traum

 

Ich bin im Traum auf unsrem Mond gewesen.

Nein, dort gibt es keine Lebewesen,

nur viel Staub.

 

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Ob du es glaubst, vielleicht auch nicht,

gibt’s eine Gegend dort, ganz ohne Licht.

Die nennt man einfach „Seite mit dem Schatten“,

weil Gebirge, die es gibt, nur Schatten hatten.

Sonne scheint dort niemals hin

das wäre schlimm,

denn ohne Sonne bleibt es kalt,

und Kälte braucht man für den Aufenthalt.

Man weiß,

es wird sonst viel zu heiß.

 

Im Traum hab ich so manches aufgenommen,

mit dem Handy, das sind klare Bilder

die sind nicht verschwommen,

und die hab ich mitgenommen.

 

Was man sieht, ist nicht sehr nah.

Vielleich auch doch? Ist alles wahr?

War alles nur der Rand in einer Kaffeetasse,

weil ich Kaffeerand in einer Tasse hasse?

 

 

Mein kleiner Garten

 

Mein kleiner Garten liegt wie heil

als hin gewehte Feder oder Teil

aus einer Landschaft voller Leben,

alles Tiere, die zur Sonne streben.

 

Darin finde ich ein Nest

in einen Busch versteckt und fest,

mit fingernagelgroßen Eiern.

Ach, man sieht sie kaum,

und sie sind unterm Federflaum

der Mutter gut versteckt.

 

Ich werde dies Geheimnis hüten

denn die Vogelmama soll in Ruhe brüten.

 

 

Da hat ein Hahn gekräht

 

Verflixt und zugenäht,

denk ich, da hat ein Hahn gekräht.

20200331_172318Ach, nein, man ahnt es kaum,

ein Wichtel hängt ganz dicht

im Baum und jammert fürchterlich:

„Ihr guten Menschen rettet mich.

Wir spielten nur Verstecken und Verkleiden.

 

Da hat mein Bruder oder ist es doch mein Schwesterlein,

ich weiß es nicht,

mit langem Stock

und dicker Knolle im Gesicht,

mir wehgetan.

 

 

 

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Wir Wichtel sind so neugierig,

dass wir uns gern verstecken, unsre Nasen

aber tief in fremde Sachen stecken.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Dabei stößt man sich ganz oft

den Kopf.

Das ist zu dumm.

 

Warum, warum, warum“?

 

 

 

 

 

 

 

Ich hatte einen guten Traum

 

Ich hatte einen guten Traum

und einen schlechten.

Ja, den Schlechten habe ich vergessen,

denn das Einhorn hat ihn aufgegessen.

 

Nur im guten Traum,

dem Rechten,

durft ich ohne Sorgen

bis zum frühen Morgen

auf dem Einhorn sitzen.

 

Dann verschwand es unter einem Baum,

und ich lag auf den Kissen.

 

 

Sonnenschein

 

Wir wissen, dass du gerne singst

und tanzt,

dass du dir Noten merken kannst

und auch noch andre gute Noten

mit nach Hause bringst.

Das liegt nicht nur am vielen Lesen.

Nein, denn Neugier ist dabei gewesen,

die liest immer mit.

 

Wir freuen uns zu sehen,

wie du in Bescheidenheit

dir immer selbst zu helfen weißt,

und andre Kinder mögen deinen Sonnenschein,

sie wollen deine Freunde sein.

 

 

Der silberne Mond

 

Der silberne Mond,….

…und Wölfe oben auf dem Hügel

heulen im Chor.

 

So eine gruselige Nacht.

 

Ich denke da an Drakula

und an sein Schloss auf hohem Berg

im fernen Transsylvania!

 

Er war ein Graf und war kein Zwerg

er war der größte Bösewicht,

nein, einen schlimmren gab es nicht.

 

 

Spiegel

 

Hast du dich schon mal gefragt,

wenn du in einen Spiegel schaust,

was links ist und was rechst?

Man sagt:

du siehst dich dann, wie es die andren tun.

 

Dein ausgestreckter rechter Arm zeigt

aber auf den linken und der

linke auf den rechten.

Das ist doch fatal,

vielleicht auch ganz normal,

und ist dir das egal?

 

Und ist das alles wahr?

 

 

Insekten

 

Wenn wir im kleinen Garten sitzen,

sehe ich Insekten schnell vorüberflitzen.

Wie die mich wohl sehen, denke ich.

 

Die Biene sieht mich sicherlich

ganz anders als die Fliege

und es wäre eine Lüge,

wüsste ich, wie mich erst die Libellen sehen.

Die sind flatterhaft und haben keine Zeit,

sich nach mir umzudrehen.

Stets sind sie in Eile,

haben niemals Langeweile.

 

Alle fliegen sie an mir vorbei

als wäre ich ein Allerlei.

Sie achten nur auf Blüten und auf

Blumen

oder kleine Krumen.

 

Schnauf! Wie schade.

 

 

Schneeweiß

 

Das Kätzchen heißt „Schneeweiß“

wie jeder weiß.

Doch weißt du auch warum?

 

Es wohnt in einem weißen Hut als Turm.

 

Das Kätzchen ist gekommen,

weil es meint, es wär ein Geist,

ein guter Geist in einem Hemd,

und das ist weiß.

 

Von Mama hat es diesen Hut bekommen,

der ist ihm nicht fremd.

 

Doch will es heut,

weil es sich freut

und daher laut miaut

mit allen Vieren

mit dir spielen,

und sein Stummelschwänzchen

macht dazu ein krummes Tänzchen.

 

 

Haselmaus

 

In unsrem Garten in der Mauer,

und nicht obendrauf,

wohnt eine braune Haselmaus,

und die heißt Nikolaus.

 

Sie lebt mit ihren Kleinen

zwischen kalten Steinen,

denn im Garten ist es viel zu heiß,

wie jedes Mäuschen weiß.

 

In dieser Nacht jedoch, hab ich gehört,

kam ein Gespenst mit großen, gelben, nassen

Glubschi-Augen.

Das war unerhört

und nicht zu fassen.

 

Doch es war nur aus Papier

und flog beim ersten Windstoß weg von hier.

 

 

Meeresrauschen

 

Muscheln

haben Meeresrauschen

eingefangen

und den Wind,

der Meerschaum über Wellen fegt

und weit in ferne Länder trägt

und bringt.

 

Du glaubst es kaum?

 

Du kannst es selbst belauschen,

hörst den Wind, der sanft

in jeder Muschel singt.

Du musst die nicht mehr nassen

Muscheln an die Ohren halten

und die Augen fest geschlossen lassen.

 

Du kannst dann Gesänge wie von

Meerjungfrauen

hören, die im blauen,

lauen

Wasser mit Delfinen

tuscheln,

sich mit leisem Husten

Meerschaum von den Schultern

pusten.

 

 

Katzen

 

Wenn sich Katzen zanken,

ist das gruselig, weil sie sich mit den Pranken

und versteckten Krallen

blitzschnell balgen.

 

Sind sie aber unter Freunden und nicht so alleine,

ist ihr Fell nicht mehr gesträubt,

schmiegen sie sich um die Beine

wie von Freundlichkeit betäubt.

 

Dann darf sogar die kleine Maus ihr Musizieren

am Piano, aber nur für Katzen,

die mit Katzentatzen spielen,

dirigieren.

 

 

Wichtel

 

Ein Wichtel ist nicht dumm,

er fragt dich stets und überall und immerzu:

warum?

 

Tu dies, tu das,

sag irgendwas,

mach Einerlei mach Zweierlei,

es bleibt dabei,

der Wichtel fragt

dich unverzagt:

warum, warum, warum?

 

 

Eine Feder

 

Hallo, schau,

das sieht doch jeder,

das ist eine Feder,

die ist weich

und leicht

und blau

und grau.

 

Ich glaube,

die gehörte einer Taube,

und sie fiel ganz sanft vom Dach.

 

Ich hab die Hand nur aufgemacht

und sie dir mitgebracht.

 

 

Zwei Vögel

 

Zwei Vögel wohnten hoch im Baum

in einem warmen Nest.

Sie kamen heim vom Vogelkinderfest.

Sie legten sich jetzt brav zur Ruh,

die Mutter deckte sie im Nu

mit kleinen Daunenfedern zu.

 

Im Nest war wenig Raum.

Die Federn schwebten erst davon

und kehrten dann zurück als Traum.

 

 

Zwei Schnecken

 

Zwei Schnecken, die im Garten

auf ihr Frühstück warten,

wird die Zeit zu lang.

Sie wollen endlich starten,

kommen aber nicht voran.

 

Da sehen

sie, fast neben sich im Beet,

ganz grüne Blätter stehen.

 

Die sind von dem Kopfsalat.

Der wächst,

dicht bei den roten Beeren

voller süßem Saft.

Die werden sich nicht

gegen Schnecken wehren.

 

Das ist fabelhaft, denkt jede von den beiden,

das ist auch nicht weit.

Das schaffen wir bis heute Abend,

es ist reichlich Zeit.

 

Wir brauchen uns nicht zu beeilen,

und am nächsten Morgen

werden wir uns ohne Sorgen

unser Frühstück einverleiben.

 

 

Blue, das Einhorn

 

Blue, das Einhorn hat zwei Flügel

und kommt aus dem Märchenbuch.

Es trägt gern Blau, hat keine Zügel.

Regen mag es gar nicht, „huch!“

 

Es kennt sehr gut den Osterhasen,

und die Kinder, die auf grünem Rasen

von versteckten Süßigkeiten naschen

und sich überraschen lassen.

 

Blue

guckt immer zu!

 

 

Geburtstag

 

Wir sind hier

um dir

zu gratulieren,

und wir sagen laut:

Wir kommen gerne und sind Gast,

denn du hast

immer Zeit,

lässt keinen warten

weit und breit.

 

In deinem großen

Herzen gibst du Jedem Raum

für seinen eignen Traum.

 

So bist du unser größter Schatz.

 

Für mich bist du ein Rosenstrauß,

der wächst aus deinem Herz heraus.

 

 

Ein Geräusch

 

In meinem Garten saßen Vögel

flink und süß.

 

Ich fand, die zwitscherten verwirrt,

doch sie erklärten mir:

„Wir haben uns geirrt.

Es war nur ein Geräusch

das hatte uns getäuscht.

Es war ein Igel

unten, dicht am Baum,

und den beachteten wir kaum.

 

Adieu und Ciao“.

 

Dann flogen sie davon.

 

 

Anhang

Die Vielzahl meiner Veröffentlichungen erfolgte im Verlag:

„Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik. e.V.“ Leipzig, unter ISBN: 3-937264. Veröffentlichungen von Harald Birgfeld auch in

Druck und Herstellung bei Books on Demand GmbH, 22848 Norderstedt und online.

 

 

Lyrik:

Alsterwanderweggedichte, 41 zeitgenössische Gedichte, (illustriert), 48 S.

..and I said to myself, what a wonderful world, 36 Gedichte mit fantastischen Inhalten, 44 S.

Auf deiner Reise zum Rande im Rande des Randes der Sonne 187 Gedichte: Im Innern der Sprache werden Kräfte freigesetzt. 184 S.

Bärbel und Harald, Epos, Gedicht in 93 Teilen

Die Frau des Terroristen, 53 Facettengedichte

Die Insassinnen, Epos, Lyrik, Außenlager KZ-Sasel, 136 S.

Die Zeit der Gummibärchen ist vorbei, 76 zeitgenössische Gedichte, (illustriert), 108 S.

Feuer, das zur Speise wird, 114 Gedichte aus meiner digitalen Welt, 68 S.

Für dich…, 43 Liebesgedichte und 15 Augen-Blicke, 32 S.

Gedichte, veröffentlicht in ausgewählten Anthologien, und Namenlos von meiner Insel, 42 Briefe, Lyrik, 108 Seiten,

Großes Liebestestament, 68 Liebesgedichte, 144 S.

Honigweißer Duft, 14 fantastische Gedichte, 32 S. dabei 14 farbige Seiten.

Im Reißverschluss der Illusion, 57 Facettengedichte

Liebestestament, 37 Gedichte Liebeslyrik, 44 S.

Mund aus Glas am Rand aus Fleisch, 114 Gedichte, Schwarze Liebeslyrik, 120 S.

Sasel, Geschichte eines Außenlagers, Vers-Epos, Lyrik, KZ-Sasel 140 S.

Sofortige Lähmung, 112 Gedichte aus dem Innersten, 72 S.

Unter einem Mikroskop, 36 Gedichte für eine parallele Welt, 28 S.

Von Haut zu Haut, 132 Gedichte: Was macht meine Liebe an dir und an mir mit mir und mit dir? Liebeslyrik. 48 S.

Wir gerieten in den Gürtel der Meteoriten, 10.000 Aufschläge, Band 14: Aufschläge 6502 – 6999, ca. 500 Strophen aus einem Zyklus von 10.000 Strophen, 224 S.

Wo die schwarzen Blätter wachsen, 129 erotische Gedichte? 76 S.

 

Prosa:

 

Alina und Lilly

Kinderbuch entstanden in der Zeit von Corona, 100 S. A4.

Die Tätowierungen der jungen Tanja W.

Selbstsuche und Selbstfindung einer jungen Frau, 132 S.

Die Entdeckung der eigenen Zeit

Zeit ist die Wahrnehmung eines Ereignisses.

Beispiele, Grundsätze und Erläuterungen. 92 S.

Zeit, was ist das?

     36 lebensnahe Beispiele, Grundsätze und Erläuterungen sollen den Leser die Wahrnehmungen von Ereignissen miterleben und Wirklichkeit werden lassen, 108 S.

Fünf Veröffentlichungen/Five Publications (deutsch/englisch),

32 S. Format A5 (1 Band)

Theorie und Utopie der eigenen Zeit,

Theorie und Utopie der anderen Zeit.

Die Zeit der Gleichungen ist vorbei

Societ lyrics, was ist das?

Folienbilder-Entstehung

Kleine Fibel Arbeitsschutz (für die praktische Arbeit) an:

„Hochschulen“, „Kindergärten“, „Schulen“ ( 3 Bände)

Trennung von B.

Phänomen, Trennung, 2017, 148 S. A 5

Pina Bausch, Nachruf

Über Poesie der Heilung und Glück, ein Essay, 25 S. A5

Vom Sterben nach dem Tod

Warten auf die Anderen.

Trennung erster, zweiter und dritter Art, 104 S. A5

 

Alle Veröffentlichungen von Harald Birgfeld, derzeit online unter

www.Harald-Birgfeld.de

Im Volltext für jedermann zugänglich und einsehbar.

 

Lyrik:

Die Insassinnen, Theaterstück, Außenlager KZ Sasel, 3 Akte

Gespräche dritter Art, 90 zeitgenössische Gedichte

Gespräche zweiter Art in Art der Art, 89 zeitgenössische Gedichte

Mann aus Blech und Plastikfrau, Theaterstück, Ein dramatisches Bühnenstück in drei Akten, Glaube - Liebe – Hoffnung

Wir gerieten in den Gürtel der Meteoriten, 10.000 Aufschläge,

23 Gedichtbände